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Klassenfahrt einmal anders

News-Meldung
vom 13.09.2012
(c) Camping- und Ferienpark TeichmannOb Abi- oder Klassenfahrt, Ferien- oder Kindergartenfreizeit: Campingplätze sind eine spannende und preiswerte Alternative. Denn die Sport-, Spiel- und Freizeitangebote auf den Campingplätzen können in der Regel kostenlos genutzt werden. Und auch zu attraktiven Ausflugszielen ist es von hessischen Campingplätzen nicht weit.

Auf dem Campingplatz Dreieich-Offenthal im Rhein-Main-Gebiet sind schon seit Jahren Kindergartengruppen und Grundschulklassen aus der Umgebung zu Gast. „Für viele Jungen und Mädchen ist es die erste Reise ohne ihre Eltern — die Übernachtung im Zelt ist ein kleines Abenteuer“, weiß Campingunternehmer Gerhard Schönweitz. Auf dem großen, abgeschlossenen Gelände können sich die Kleinen frei bewegen — und die Natur hautnah erleben. „Die Kinder finden es toll, auf Insektenjagd zu gehen, nach Herzenslust zu spielen und zu toben und abends dann draußen am Lagerfeuer zu sitzen“, berichtet das engagierte Vorstandsmitglied des hessischen Verbandes der Campingwirtschaft (VCH).

Dass auch für größeren Kinder und Jugendliche Zelten ein besonderes Erlebnis ist, erlebt Nicole Ekkerink vom Campingplatz Auenland im Lahntal immer wieder. Die Klassen und Jugendgruppen bauen ihre Zelte direkt an der Lahn auf — und sind oft gar nicht mehr aus dem Wasser herauszubekommen. „Sie bauen Dämme, sammeln Steine oder toben sich im Pool und auf den Spielfeldern aus“, erzählt die Campingunternehmerin. Sehr beliebt sind bei den Jugendlichen auch Kanufahrten auf der Lahn.

„Selbst Dauerregen schreckt die Jugendlichen nicht“, weiß Ernst-Rudolf Müller vom Camping- und Ferienpark Teichmann am Edersee. Zwar können Gruppen auf seinem Campingplatz bei anhaltend schlechtem Wetter den Aufenthalt verkürzen — aber Schul- und Abiklassen machen von dem Angebot nur selten Gebrauch. „Die Stimmung ist auch bei schlechtem Wetter gut. Die jungen Leute genießen die Freiheit auf dem Campingplatz: Sie können den Tag einteilen, wie sie es möchten.“

Probleme gibt es in der Regel nicht. „Vor allem Gruppen, die auf dem Campingplatz ihr Abitur feiern, sind sehr diszipliniert. Sie akzeptieren auch, dass ab Mitternacht auf dem Campingplatz Nachtruhe herrscht, so Ernst-Rudolf Müller.

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