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Himmlische Attraktionen: Kirchen in NRW

News-Meldung
vom 27.05.2010
Kirchen sind Orte der spirituellen Einkehr, des Innehaltens und des Gebets. Sie sind, wegen ihrer oftmals atemberaubenden Architektur und kostbaren Ausstattung, von enormer kunsthistorischer Bedeutung. Und sie bestimmen die Silhouetten der nordrhein-westfälischen Dörfer und Städte. Aus welchen Gründen auch immer: Kirchen ziehen Menschen in ihren Bann und sind bei vielen Reisenden häufig ein erster Orientierungs- und Anlaufpunkt.

Ein kleiner Überblick über bedeutende Kirchen in Nordrhein-Westfalen:

Zwei der vier UNESCO-Welterbestätten des Landes sind christliche Gotteshäuser und gehören zu den architektonischen Glanzleistungen der Menschheitsgeschichte. Der Kölner Dom, das Wahrzeichen der Rheinmetropole, ist die größte Kathedrale Deutschlands und mit rund sieben Millionen Besuchern im Jahr die meistbesuchte Sehenswürdigkeit der Republik. Seitdem hier 1164 die Gebeine der Heiligen Drei Könige untergebracht wurden, gehört der Dom zu den wichtigsten Pilgerstätten Europas. Nach der Fertigstellung des Zugangsbauwerks zum gewaltigen Südturm im vergangenen Jahr müssen zum Aufstieg nun 533 Stufen, 24 mehr als bisher, bewältigt werden. Wer die knapp 100 Meter hohe Plattform erreicht hat, den erwartet ein grandioser Blick über die Stadt (www.koelntourismus.de).

Das zweite kirchliche Welterbe steht in Aachen. Der Dom wurde zur Zeit Karls des Großen erbaut und ist eines der großen Vorbilder religiöser Architektur. Über einen Zeitraum von 600 Jahren wurden hier 30 deutsche Könige gekrönt. Die Domschatzkammer gilt als geschichtliches Dokument von unschätzbarem Wert. Zu den Zeugen großartiger Kulturleistungen im Rheinland gehören auch die romanischen Kirchen Kölns.

Gleich ein ganzes Dutzend davon liegt auf engem Raum innerhalb des Rings der alten Stadtmauer. Die Stifts- oder Klosterkirchen zählen zu den bedeutendsten in Westeuropa und dokumentieren das Wachstum und den Reichtum des hochmittelalterlichen Kölns. Die Faszination der romanischen Kirchenräume lässt sich alljährlich beim Festival "Romanischer Sommer" erleben, so vom 7. bis 9. Juli 2010 (www.romanischer-sommer.de). Nicht weit entfernt, in Odenthal im Bergischen Land, thront ein imposantes Bauwerk mitten im Grünen: Der Altenberger Dom, oft auch "Bergischer Dom" genannt. Er ist Teil einer 1133 gegründeten Zisterzienser-Abtei. Das um 1400 entstandene Westfenster ist das größte Kirchenfenster nördlich der Alpen. Der von katholischen und evangelischen Gläubigen gleichermaßen genutzte Dom hat sich zudem als Zentrum für geistliche Musik etabliert.

Unter anderem der "Altenberger Kultursommer" vom 4. Juni bis 18. September 2010 lockt Gäste aus nah und fern an (www.altenbergerkultursommer.de). Eine Besonderheit des Bergischen Landes sind die fünf "Bonten Kerken", die bunten Kirchen. Diese einfachen Kirchen mit ihren mittelalterlichen Deckenmalereien sind vor allem im Oberbergischen zu entdecken (www.naturarena.de). In der Eifel sind oft die Klosterkirchen lohnenswerte Ziele vieler Tagesausflüge. Die ehemalige Prämonstratenserabtei Steinfeld in Kall zum Beispiel gilt seit Jahrhunderten als ein geistig-kulturelles Zentrum der Region. Das hier stattfindende Eifeler Musikfest beginnt traditionell mit einem Konzert in der Klosterbibliothek, so auch am 29. und 30. Mai 2010 (www.kloster-steinfeld.de). Auch die bei Heimbach im Nationalpark Eifel gelegene Trappistenabtei Mariawald mit ihren schweigenden Mönchen ist bei Pilgern und Touristen beliebt (www.kloster-mariawald.de). Mitten auf einem Feld in Wachendorf bei Mechernich steht die von einem Landwirt gestiftete Bruder-Klaus-Kapelle. Erst im Inneren wird dem Besucher klar, dass es sich bei diesem eigentümlich geformten, zwölf Meter hohen Betonturm um ein geweihtes Gotteshaus handelt. Entworfen wurde die Feldkapelle vom Schweizer Star-Architekten Peter Zumthor, der auch das Kölner Diözesanmuseum baute (www.feldkapelle). Klosterkirchen - damit ist die Region Teutoburger Wald reich gesegnet.

Allein im Kulturland Kreis Höxter gibt es mehr als 20 klösterliche Juwelen (www.klosterregion.de). Im Herzen Paderborns, der 1.200 Jahre alten Bischofsstadt, befindet sich der romanisch-gotische Dom, in dessen Kreuzgang sich das berühmte Drei-Hasen-Fenster befindet. Die kleine Bartholomäuskapelle unmittelbar neben dem Dom ist die älteste Hallenkirche nördlich der Alpen. Sie verblüfft durch ihre außergewöhnliche Akustik: Länger als eine Viertelminute klingen Töne in ihr nach (www.paderborn.de).

Den Ruf der schönsten Barockkirche Westfalens genießt die Jesuitenkirche Maria Immaculata in Büren. In der Innenausstattung zeigen sich allerdings reine Rokoko-Elemente. Die Touristikgemeinschaft Büren bietet regelmäßig Führungen durch die Kirche an. Kevelaer am Niederhein ist der größte Marien-Wallfahrtsort Nordwest-Europas. Rund eine Million Menschen besuchen alljährlich die Gnadenkapelle mit dem Marienbild "Trösterin der Betrübten", die Marienbasilika und die Kerzenkapelle. Eine der bedeutendsten spätromanischen Kirchen der Region steht in Neuss. Die Emporenbasilika St. Quirin wurde in den Jahren 1209 bis 1230 erbaut. Die Tourist Information Neuss bietet Kirchenführungen an. "Bis in die Wolken erheben sich die spitzen Türme, von denen, für alle hörbar, melodisches Glockengeläut klingt" - so berichtete einst Fabio Chigi, päpstlicher Nuntius während der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden und späterer Papst Alexander VII. Münster, das "nordische Rom", ist wahrhaftig eine Stadt der Kirchen und Klöster. Der St.-Paulus-Dom beherbergt eine Schatzkammer, die zu den wichtigsten Europas zählt.

Verschiedene Rundgänge führen etwa zu Reliquien und kostbaren Stoffen (www.domkammer-muenster.de). Die Marktkirche St. Lamberti beherbergt das höchstgelegene städtische Dienstzimmer Münsters: die Türmerstube. 1481 wurde ein Türmer erstmals urkundlich erwähnt und noch heute bläst er täglich außer dienstags zwischen 21 Uhr und Mitternacht jede halbe Stunde in sein Horn aus Kupfer und Messing (www.st-lamberti.de). Ein weiterer Schatz, nämlich "Essen sein Schatz", wie ihn die Einheimischen liebevoll nennen, befindet sich im Hohen Dom zu Essen: Hier steht die älteste bekannte Marienfigur der Welt, die "Goldene Madonna", die zugleich das ehrwürdigste und bedeutendste Kunstwerk des Ruhrgebiets sein soll (www.essener-dom.de). Einzigartig und über Deutschlands Grenzen hinaus bekannt ist die Dorfkirche in Bochum-Stiepel mit ihren fast 800 Jahre alten Malereien im Innenraum (www.dorfkirche-bochum-stiepel.de).

Auch ein Rundgang durch die Abtei Hamborn in Duisburg ist ein kirchenhistorisches Erlebnis. Hier finden sich zahlreiche Zeugnisse christlicher Kunst und Kultur aus verschiedenen Epochen der Kirchengeschichte (www.abtei-hamborn.de). Die Drüggelter Kapelle im sauerländischen Möhnesee wurde im 12. Jahrhundert nach dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem erbaut und ist heute Ziel vieler kulturinteressierten Besucher. Bei den Drüggelter Kunst-Stückchen, das alljährlich an Pfingsten stattfindende "kleinste Festival Westfalens", finden hier Konzerte statt (www.moehnesee.de). Bis nach Soest ist es von hier aus nur ein Katzensprung: Hier steht unter anderem der St.-Patrokli-Dom mit seinem mächtigen Turm. Die ehemalige Stiftskirche gilt als Inbegriff der Romanik in Westfalen (www.soest.de).

Die Nikolaikirche gehört zusammen mit dem Rathaus zu den prägenden Bauwerken des historischen Zentrums von Siegen; erbaut wurde sie im 13. Jahrhundert. Der sechseckige Grundriss ihres Zentralbaus ist einzigartig in Deutschland (www.siegen.de). Der schiefe Turm der Basilika St. Lambertus ist ein Wahrzeichen der Düsseldorfer Altstadt. Der Verein Düsseldorfer Stadtführer bietet neben anderen Exkursionen zu Kirchen und Klöstern der Landeshauptstadt die Führung "Gottes Werk und Teufels Beitrag - Dichtung und Wahrheit in der (Bau-)Geschichte der Gotteshäuser in der Altstadt" an, bei der Teilnehmer unter anderem erfahren, wie die Lambertuskirche zu ihrem schiefen Turm kam (www.duesseldorfer-stadtfuehrer.de).




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