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Erlebnisheimat Erzgebirge

News-Meldung
vom 15.01.2011
Schatzsuche, Eisenbahnromantik, Oldtimerträume und mehr im Erzgebirge

Auf Schatzsuche im Erzgebirge

Reiche Erzfunde gaben dem Mittelgebirge im Süden Sachsens einst seinen Namen. Nach dem ersten Silber schürften Bergleute bereits 1168 bei Freiberg. Nirgendwo in Deutschland gibt es heute so viele Sachzeugen aus dem Bergbau des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit, so viele Bau- und Kunstwerke mit bergmännischem Bezug wie im Erzgebirge. Mehr als 20 Besucherbergwerke, zahlreiche Bergbaudenkmale, prächtige Hallenkirchen und historische Bergstädte verbindet die „Ferienstraße Silberstraße. Die Aufnahme der „Montanregion Erzgebirge“ in die UNESCO Welterbeliste wird mit großer Intensität angestrebt.

Zwar ist der aktive Bergbau längst beendet, doch viele der früheren Gruben sind zu Besucherbergwerken umgebaut. Die Einfahrt sollten Gäste keinesfalls verpassen, denn das Brauchtum der Hauer und Steiger, der Bergleute und der Erzgebirger allgemein ist lebendig geblieben. Besonders beliebt ist die „Schwarze Pause“ im Bergbaumuseum Oelsnitz. Als Abschluss der Turm- und Grubenerlebnistour können Gäste neben der Grubenbahn im "Hauptquerschlag" eine originelle, deftige Bergmannsvesper einnehmen: Bei einer "Schwarzen Pause" mit Brotbeutel, Brettl, Bemmbichs, Deputatbier und Kumpeltod (kleiner Bergmannsschnaps) kann man die Atmosphäre des Schachtes noch einmal richtig auf sich wirken lassen und die "untertägige Welt" des Bergmanns näher kennenlernen.

Bergstädte Annaberg-Buchholz, Schwarzenberg, Marienberg oder Schneeberg sind für ihre historischen und architektonisch interessanten Stadtkerne bekannt. Robert Schumann und die Wiege der bekannten Automarke AUDI stehen für Zwickau. Freiberg besitzt die älteste Montanwissenschaftliche Universität der Welt, die im Schloss Freudenstein u.a. die weltweit größte private Mineraliensammlung, die „terra mineralia“ präsentiert. Musikliebhabern ist der Freiberger Dom mit den berühmten Silbermannorgeln bekannt. Einmaliges gibt es auch in Annaberg-Buchholz zu bestaunen. Dort öffnete im Oktober 2010 die „Manufaktur der Träume“ ihre Pforten, eine Austelllung mit erzgebirgischer Volkskunst, die weltweit ihres gleichen sucht. Erika Pohl-Ströher, deren Vorfahren aus dem Erzgebirge stammten und die später den Weltkonzern „Wella“ aufbauten, stellte die Exponate für eine dauerhafte Ausstellung zur Verfügung. Sie ist übrigens auch Leihgeberin der „terra mineralia“ in Freiberg.

Eisenbahnromantik und Oldtimerträume

Sie rauchen, zischen, fauchen und lassen die Augen ihrer Fans glänzen, wenn sie durch die schönsten Täler im Erzgebirge dampfen, liebevoll einfach Bahn’l genannt. Von ehemals 19 Schmalspurbahnen in Sachsen haben sich im Erzgebirge vier Bahnen mit der Spurweite von 750 mm erhalten: Die Fichtelbergbahn („Bimmelbahn“), die Preßnitztalbahn, die Museumsbahn Schönheide-Carlsfeld und die Weißeritztalbahn – die dienstälteste deutsche Schmalspurbahn. Auf der durch die Erzgebirgische Aussichtsbahn wiederbelebten Bahnstrecke zwischen Annaberg-Buchholz und Schwarzenberg kommen an feststehenden Terminen historische Triebwagen zum Einsatz.

Landlust entdecken

Einfach mal raus aus der Hektik des Alltags und frische Landluft schnuppern, die Welt auf dem Rücken der Pferde erobern, durch unberührte Natur und über artenreiche Bergwiesen schlendern oder im Landgasthof schlemmen – Landurlaub im Erzgebirge kann eine ganz neue, wohltuende und entspannende Erfahrung sein. In über 30 familiengeführten „Echt Erzgebirgischen Landgasthöfen“ können Gäste auf kulinarische Entdeckungsreise gehen. „Rachermaad“, „Buttermilchgetzen“, „Griene Kließ und Schwammebrie“ laden zum Probieren ein. Im Anschluss kann man mit dem Kräuterweib´l auf den Bergwiesen nach wohltuenden „Kräutlein“ suchen und lernen wie man daraus einen leckeren Tee, ein Kräuteröl oder ein heilende Salbe zubereiten kann.

Heimat der Engel - Weihnachtsglanz im Erzgebirge

Räucherkerzenduft in jedem Raum, Lichterglanz und Schwibbögen. Alle Jahre wieder begeistert die Region im Dezember ihre Besucher mit typisch erzgebirgischen Weihnachtsmärkten und Traditionsfesten, Bergparaden und Hutzenabenden, Adventskonzerten und Mettenschichten. Aus allen Fenstern leuchten die Kerzen der Schwibbögen und prächtige Pyramiden drehen ihre Holzfiguren im Schein des Lichtes. Das Gebiet um das Spielzeugdorf Seiffen gilt als die Wiege erzgebirgischer Holzkunst und zieht alljährlich tausende Gäste immer wieder in seinen Bann.

Hier gibt es alles ausser Bären

Mit diesem Slogan laden die Tourismusverbände Erzgebirge und Vogtland ab Mai 2011 zum Wandern auf dem Kammweg ein. Über drei Bundesländer, vier Urlaubsdestinationen und mit möglichen Abstechern nach Tschechien führt der 289 km lange Wanderweg von Altenberg-Geising im Osterzgebirge nach Blankenstein in Thüringen. Für Wanderer die noch Lust auf „mehr“ haben, besteht über das Drehkreuz des Wanderns direkte Anschlussmöglichkeit an den Rennsteig, Frankenweg und den Fränkischen Gebirgsweg. Die große Eröffnungsveranstaltung ist für den 13. Mai 2010 geplant. Gleich im Anschluss daran finden zum nunmehr 11. mal die Wanderwochen „Echt Erzgebirge“ statt. (Termin: 21.–25. Mai/ 17.-25. September 2011). Jens Weißflog, mehrmaliger Skisprungolympiasieger wird persönlich auf einer eigens nach ihm benannten Tour die Gäste begleiten.

Für Fans des Motorsports lädt der Sachsenring in Hohenstein-Ernstthal vom 15.-17. Juli 2011 zum Motorrad Grand Prix ein. Alljährlich begeistert der Rennzirkus auf der Traditionsstrecke über 220.000 Gäste aufs Neue.

Für Liebhaber der klassischen Musik finden vom 7.-18. September 2011 die Gottfried-Silbermann-Tage in Freiberg statt. Die weltberühmten Orgeln eines Gottfried Silbermann und die zahlreichen Zeugnisse der frühen Musikgeschichte des Erzgebirges haben in der Festivallandschaft einen besonderen Stellenwert.

Kulturgenuss über- und untertage

Mit ganz besonderem Flair laden die „artmontan“ Kulturtage zu traumhaften Erlebnissen an außergewöhnlichen Spielstätten über- und untertage ein. Der kul(T)our-Betrieb des Erzgebirgskreises präsentiert Werke nordischer Komponisten sowie als besonderen Höhepunkt die Peer-Gynt-Suiten, das Meisterwerk von Edvard Grieg in der Kaverne des Pumpspeicherwerkes Markersbach (Termine: 20.10.2011/ 21.10.2011 /22.10.2011).

Die Krone des Erzgebirges

Das Schloss Augustusburg, begeisterten Motorradliebhabern bestens bekannt lädt ab 21. Januar 2011 in das neue Motorradmuseum ein. Nach erfolgter Rekonstruktion und den Umzug in neue Räumlichkeiten präsentieren sich die zahlreichen Exponaten in neuem Glanz.

Weitere Infos unter http://www.tourismus-erzgebirge.de.




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