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Spannung garantiert beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring
(c) ADAC Nordrhein Sportpresse · Pro Motion GmbH
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44. ADAC Zurich 24h-Rennen 2016

News-Meldung
vom 12.03.2016
Spannung garantiert beim 24-Stunden-Rennen vom 26. – 28. Mai auf dem Nürburgring

Das Programm des ADAC Zurich 24h-Rennens wird noch attraktiver: Bei den beiden Läufen der FIA-Tourenwagen-WM (WTCC) wird das Starterfeld durch die Rennwagen des FIA Tourenwagen-Europacups (ETCC) ergänzt. Nach den rund 20 Tourenwagen aus der WM geht die ETCC als zweite Startgruppe auf die Nordschleife und sorgt damit für zusätzliche Action. Zwei Rennen über drei Runden stehen für die rund drei Dutzend Starter dann an. Im Zuge der Integration der ETCC wurde auch der Zeitplan des 24h-Rennens geringfügig modifiziert: Der Start zum Rennen wird am Samstag um eine halbe Stunde auf 15:30 Uhr vorverlegt.

Am Rennsamstag geht es beim ADAC Zurich 24h-Rennen Schlag auf Schlag, und dabei stehen die gemeinsamen Rennen von WTCC und ETCC im Mittelpunkt: Nach dem morgendlichen Warm-up läutet der Audi Sport TT Cup das Renngeschehen ein, danach sind die Asse aus der Tourenwagen-WM und dem Europacup an der Reihe. Sie tragen zwei Rennen unmittelbar nacheinander aus, die über je drei Runden auf der 25,378 km langen Strecke gehen. Damit knüpfen sie an eine große Tradition an, denn Tourenwagen-Sprintrennen als Prolog zum 24h-Marathon begeisterten die Fans bereits Anfang der 90er Jahre. Und ganz im Sinne dieser Historie ist die ETCC eine große Bereicherung des Geschehens. Denn die Starter aus dem Europacup sorgen nicht nur dafür, dass sich voraussichtlich fast vier Dutzend Renntourenwagen auf der Nordschleife tummeln. Sie sorgen auch durch zusätzliche Marken und Fabrikate für noch mehr Abwechslung. Denn neben den in der WTCC vertretenen Citroën, Chevrolet, Honda,Lada und Volvo treten hier weitere Marken an. So freut sich ETCC-Vizechampion 2014, Andreas Pfister (Seat): „Die Aufnahme der Nordschleife in den diesjährigen ETCCKalender ist großartig. Ein Rennen in Deutschland zu fahren ist schon super. Aber dass es auch noch diese Strecke ist, das ist für mich – und auch für meine Sponsoren – etwas ganz Besonderes.“ Bereits im vergangenen Jahr bewies die TourenwagenWeltmeisterschaft, dass der Nürburgring ein ideales Revier für Tourenwagen ist, als sie den siebten und achten Saisonlaluf auf der Nordschleife absolvierte. Der spätere Weltmeister José María López und sein Citroën-Markenkollege Yvan Muller konnten die beiden spannenden Rennen für sich entscheiden und waren damit die ersten Piloten seit 1983, die sich Punkte für einen FIA-genehmigten WM-Lauf auf der Nordschleife sicherten. 

WTCC-Starterfeld bekanntgegeben

20 Fahrer fighten um die WM Das Projekt Titelverteidigung wird für Tourenwagen-Weltmeister José María López nicht einfach: Die WTCC geht mit einem unverändert großen Starterfeld von 20 Fahrzeugen in die neue Saison, in dem aber einige hochkarätige neue Konkurrenten zu finden sind. Allen voran sind es die Polestar Volvos, die den Kreis der eingeschriebenen Hersteller (Citroën, Honda und Lada) um eine weitere Marke erweitern. Privat eingesetzte Chevrolet bereichern das Geschehen zusätzlich. Neben López sind drei weitere WTCCTitelgewinner im Fahrerfeld vertreten, so etwa sein Teamkollegen Yvan Muller, der gerne seinen fünften Titel einfahren würde. Honda hat seine Beteiligung ausgebaut und schickt mit Rob Huff den WM-Sieger von 2012 ins Rennen. Ihm zur Seite steht der zweifache Gewinner der Privatfahrerwertung (Yokohama Drivers’ Trophy) Norbert Michelisz sowie der ehemalige Formel-1-Pilot Tiago Monteiro. Bei Lada greift mit Gabriele Tarquini der WTCC-Champion von 2009 ins Volant. Er wird flankiert von Hugo Valente und Nicky Catsburg. Die beiden von Werkstuner Polestar eingesetzten Volvo fahren Thed Björk und Fredrik Ekblom. Auch die deutschen Fans dürfen sich freuen, denn mit René Münnich geht im privaten Chevrolet seines All-inkl.com-Teams an den Start. Für den 39-Jährigen ist es nach einjähriger WTCC-Abstinenz die Rückkehr auf gewohntes Terrain. Bei den Testfahrten im italienischen Vallelunga zeigten sich die Weltmeister allerdings in bester Frühform und legten die Messlatte hoch: Der amtierende Champion López und sein marokkanischer Markenkollege Mehdi Bennani fuhren die Bestzeiten bei den offiziellen gemeinsam Testfahrten.

WTCC und ETCC absolvieren nur ein gemeinsames Rennen

Vier Mal starten die FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft WTCC und der Europäische Tourenwagen-Cup der FIA am gleichen Rennwochenende. Nach dem Saisonauftakt in Frankreich (1. – 3. April) gibt es auch bei der anschließenden Meisterschaftsrunde in der Slowakai (15. – 17. April) beide Serien zu sehen. Doch nur ein Mal gehen beide Starterfelder gemeinsam auf die Strecke: Ende Mai beim ADAC Zurich 24h-Rennen am Nürburgring. Nicht nur für die Fans, auch für die Fahrer und Teams der beiden Serien wird das Rennwochenende in der Eifel damit einen ganz besonderen Stellenwert genießen. Nach dem Nordschleifen-Gastspiel treten beide Serien noch einmal in Portugal gemeinsam an (24. – 26. Juni), bevor sich ihre Wege trennen: Die ETCC beendet die Saison mit Rennen in Magny-Cours (8. – 10. Juli) und Imola (30. September – 1. Oktober), während die WTCC auf ihre Welttournee geht. Nach der Eifel steht Russland (10. – 12. Juni) auf dem Programm, später geht es nach Asien und schließlich zum Saisonfinale auf die arabische Halbinsel: In Katar beschließt die WTCC vom 23. bis 25. November ihre Saison.  

Alles Wichtige zum Rennen gibt es unter www.24h-rennen.de auf der offiziellen Homepage.



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